Shop für Halogen-, Soffitten-, Xenon- und Glassockellampen

Passende Halogen-, Soffitten-, Xenon- und Glassockellampen für Ihr Fahrzeug

GlühbirneLange Zeit waren ja gerade in der Autoindustrie in einigen Bereichen scheinbar nicht allzu viele Innovationen hinzugekommen. Es gab zwar immer wieder Weiterentwicklungen bei den den Fahrer unterstützenden Systemen, doch bei der Fahrzeugbeleuchtung dauerte es viel länger. Stattdessen wurden und werden herkömmliche Glühlampen immer noch verbessert. So kam in 90ern des letzten Jahrhunderts zwar die Xenon-Beleuchtung, aber trotzdem schien man mehr Energie darauf zu verwenden, bestehende Technologien wie Halogen weiterzuentwickeln. Nun endlich hat aber auch das LED-Licht Einzug gehalten und selbst Xenon wurde verbessert. Mittlerweile gibt es jedoch so viele unterschiedliche Ausführungen bei den einzelnen Techniken, dass es schwer wird, die Übersicht zu behalten und vor allem zu wissen, was in welches Fahrzeug passt und wo Vor- und Nachteile liegen.



Von der Glassockellampe hin zum Xenon-Scheinwerfer

Zu unterscheiden gibt es hier bei den reinen Glühlampen Sockel- und Glassockellampen sowie Soffitten. Während Glassockel- und Sockelbirnen noch ein relativ breites Einsatzspektrum haben, sind Soffitten immer mehr im Rückgang. Diese Leuchtmittel, die ähnlich wie eine alte Autosicherung in eine beidseitige, Strom führende Halterung gedrückt werden, finden eigentlich nur noch als Kennzeichen- und Innenbeleuchtung Verwendung. Sockel- und Glassockelglühbirnen hingegen werden auch noch als Rück- und Bremslicht, Blinker sowie Standlicht verwendet. Doch werden sie immer öfter von LED-Leuchteinheiten abgelöst. Bei den Frontscheinwerfern sowie dem Tagfahrlicht hingegen sind es die Xenon-Lampen, die den Halogen-Leuchtmitteln Konkurrenz machen. Laut Studien zufolge ist der Anteil von Xenon gegenüber Halogen mittlerweile auf über 30 Prozent bei allen Neufahrzeugen angewachsen. Auffälligkeiten erkennen Sie insofern, dass gerade die gehobeneren Fahrzeugklassen mit Xenon-Technologie ausgerüstet sind. Denn wie alle Leuchttechniken hat auch Xenon Vor- und Nachteile, die dies begründen. So ist die Herstellung von Xenon-Scheinwerfern noch immer sehr kostenintensiv. Allerdings liegt die Lebensdauer von dieser Art Autoteile vier Mal so hoch wie bei einer herkömmlichen Halogenlampe.



Xenon: mehr Lichtausbeute, jedoch sehr teuer

Und selbst beim Benzinverbrauch helfen sparen, da sie mit weit weniger Energie auskommen als Glühlampen. Im Prinzip wird hier Gas in einem Glaszylinder gezündet, was ähnlich wie der Zündfunke einer Zündkerze zu verstehen ist. Anschließend wird über das Steuergerät nur die Brennstärke reguliert, wobei das Gas immer bei kontrolliertem Überdruck verbrennt, was für bessere Helligkeit sorgt. Hier finden Sie auch die deutlichsten Vorteile von Xenon. Über verbrennende Metallsalze wird das eher violette Licht von Xenon auf ca. 5.000 bis 6.000 Kelvin zu Tageslichtfarbe gesenkt, die Helligkeit beträgt mit 3.200 Lumen dabei mehr als doppelt so viel wie bei einer Halogenlampe. Abblendlicht und Fernlicht werden entweder in zwei separaten Scheinwerfern gestaltet oder in einem Scheinwerfer über eine Klappe geregelt, die mehr Licht beim Fernlicht herauslässt. Die Ausleuchtung wird entweder über einen hinter dem Verbrennungskolben liegendem Reflektor oder einem sich davor befindlichen Projektor (einer Linse) erreicht. Bei Halogenscheinwerfern werden Sie jedoch feststellen, dass es sich häufig um Reflektorscheinwerfer und nur in sehr wenigen Fällen um Projektorscheinwerfer handelt. Halogenlampen selbst sind seit Ende der 1960er auf dem Markt (H1). Mit H4 kam dann das erste 2-Faden-Halogenleuchtmittel auf den Markt. Aktuell wird H7 bei Neufahrzeugen verbaut.



Halogen-Beleuchtung wird LED-Scheinwerfern weichen

HalogenlampenBei den vor den Halogenlampen eingesetzten Leuchtmitteln handelt es sich um Bilux-Lampen, bei denen Wolframdraht glüht. Bei Halogenlampen wird ein Halogen wie zum Beispiel Brom eingesetzt, welches die Verbrennung nahe an den Schmelzpunkt bringt und dadurch für eine höhere Lichtausbeute sorgt. Zwar können Halogenscheinwerfer ebenfalls eine hohe Lichtausbeute haben, dennoch erreicht selbst H7 maximal 1.500 Lumen. Sicher haben Sie auch schon Halogenleuchtmittel gesehen, welche den Zusatz "Xenon" tragen. Hier wird lediglich eine Blaufärbung erzeugt, es handelt sich jedoch niemals um echtes Xenon. Der wohl größte Nachteil von Halogenlampen liegt darin, dass die Lichtausbeute nur ca. 10 - 15 Prozent beträgt, während bis zu 85 Prozent der Energie sinnlos als Wärme abgegeben werden. Jedoch scheinen die Tage von Halogen im Straßenverkehr sowieso gezählt zu sein, denn die Autoindustrie geht mehr und mehr dazu über, zukünftig Autoscheinwerfer mit LED-Technik zu produzieren. Seit 2004 werden LED-Scheinwerfer in Serie hergestellt. Der erste serienmäßig verbaute LED-Scheinwerfer kam dabei übrigens von Hella und verrichtet im Audi A8 seinen Dienst.



Selbst Laser finden mittlerweile Einsatz in der Fahrzeugbeleuchtung

Zwischenzeitlich ist die Lichtausbeute ähnlich hoch wie bei Xenon-Scheinwerfern. Abschließend gilt es eigentlich nur noch zu erwähnen, dass selbst Laserlicht den Sprung in die Fahrzeugtechnik geschafft hat. Nebelscheinwerfer werden damit ausgerüstet und projizieren eine rote Linie auf den Boden, die optisch breiter wird, je näher man an das voranfahrende Fahrzeug herankommt. Bei Nebel entsteht der Effekt eines Dreiecks, das aufgrund der Reflexion in den Wasserpartikeln des Nebels zu sehen ist. Wie Sie erkennen können, hat sich also gerade in den letzten Jahren doch sehr viel im Bereich der Lichttechnik rund um Autos getan. Und mit Sicherheit bleibt das auch weiterhin ein sehr spannendes und innovatives Entwicklungsfeld.